Das war mein Weihnachten 2015

Hallo ihr Lieben,

ich habe lange nichts von mir hören lassen, aber jetzt wo ich in meinem Urlaub ein bisschen zur Ruhe komme, wollte ich mich mal wieder zu Wort melden und euch ein paar Weihnachts-Impressionen zukommen lassen. Außerdem habe ich Anfang Jänner eine kleine Überraschung für euch. Aber mehr will ich noch nicht verraten 😉

Liebt ihr Weihnachtslieder, Punsch und Kekse auch so sehr? Ich kenne leider viel zu viele Weihnachtsmuffel und kann das gar nicht verstehen. Ich liebe es, den für mich perfekten Weihnachtsbaum auszusuchen und zu schmücken, meinen Adventkranz selbst zu machen und meine Lieben zu beschenken. Und davon möchte ich euch heute ein bisschen etwas zeigen.

Mein Christbaum in den Farben Weiß und Silber:

Christbaum

Mein Adventkranz:

Adventkranz

Eine Inspiration von Pinterest musste ich unbedingt selbst ausprobieren – ein Mini-Adventkranz für meine Kollegin. Alles was man dazu benötigt, haben die meisten Bastler von euch wahrscheinlich zu Hause: Teelichter, Washi-Tape, Streichhölzer und – wenn vorhanden – ein Prägegerät zum Beschriften. Hübsch verpackt ist das ein wirklich nettes Mitbringsel für Freunde oder Kollegen 🙂

Mini-Adventkranz

Meiner Mama wollte ich zu Weihnachten etwas besonderes schenken. Ich fand schon immer Mutter-Tochter-Schmuck sehr süß und begab mich daher auf die Suche im Internet. Letztendlich bin ich bei Dawanda fündig geworden und zwar im Shop von Serafina (http://de.dawanda.com/shop/serafinashop). Dort habe ich zwei Armbänder mit Mondstein bestellt und Buchstaben eingravieren lassen. Für meine Mama eines in Silber (mit meinem Anfangsbuchstaben) und für mich eines in Gold (mit ihrem Anfangsbuchstaben). Für das Geschenk habe ich dann noch eine Karte gestaltet und gedruckt, auf der ich die beiden Armbänder in Schlitzen befestigt habe. Die Karte habe ich so zugeschnitten, dass sie in eine Geschenkbox passt. Die Box habe ich in einem Bastelladen gekauft und mit Fotos von meiner Mama und mir sowie einem Spruch verziert:

Von meiner Mama habe ich die lang ersehnte Daniel Wellington Uhr bekommen ❤ Sie gefällt mir so gut, ich trage sie wirklich gern und sie passt einfach überall dazu, egal ob zu einem sportlichen oder eleganten Outfit. Die Armbänder in Roségold sind von Newone.

Daniel Wellingtion with Newone Bracelets

Mein Freund hat dieses Jahr gut aufgepasst 😉 Irgendwann hatte ich mal erwähnt, dass ich gerne einen „Lockenstab“ von Babyliss hätte, der Haarsträhnen einfach „einsaugt“ und perfekte Locken daraus macht. Da ich zu Weihnachten gar nicht mehr daran gedacht hätte, war es wirklich eine Überraschung für mich. Geworden ist es ein Babyliss Pro MiraCurl mit Dampffunktion und ich bin begeistert. Geht super einfach und die Locken werden wirklich schön und halten sehr lange. Leider gibt es davon bisher nur ein Handy-Selfie:

Babyliss Pro MiraCurl

Und zum Abschluss noch ein bisschen Seelenfutter: Bratapfeltarte. Passt für mich perfekt in die Weihnachtszeit. Mmmmh…

Bratapfeltarte

Das war mein Weihnachten 2015. Ich hoffe, auch ihr konntet die Advent- und Weihnachtszeit genießen.

In den nächsten Tagen erwartet euch wieder ein DIY-Beitrag von mir 🙂

Bis bald,

Christiane

Liebster Award

Huhu ihr Lieben,

entweder wurdet ihr bereits nominiert oder ihr habt es bei Blogger-Kolleginnen gelesen: der Liebster-Award geht um. Die Idee davon ist es, neue Blogs, die ihr mögt, mit dem Award auszuzeichnen und so etwas bekannter zu machen. Irgendwie mag ich die Idee! Ich wurde nun von Nadine (Nadelberndsnähkästchen) nominiert *freu*. An dieser Stelle nochmal vielen Dank, liebe Nadine. Ich freue mich sehr darüber und mache da natürlich gerne mit.

liebster award So funktioniert‘s:

  1. Verlinkt die Person, die euch nominiert hat.
  2. Beantwortet die 11 Fragen, die die Person euch gestellt hat.
  3. Sucht euch 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiert sie.
  4. Überlegt euch selbst 11 Fragen für eure 11 Nominierten.

Nadine bzw. Nadelbernd haben mir folgende Fragen gestellt:

  1. Was machst Du am liebsten an einem grauen, verregneten Tag?
    Ich bleibe zu Hause, mach Feuer an und kuschle mich mit einer Tasse Tee oder Kaffee unter meine Decke vor den Fernseher. Das halt ich gut ein paar Stündchen aus, dann fallen mir meist irgendwelche Dinge ein, die ich schon längst machen wollte und ich halt es nicht länger aus, herumzuliegen 😉 Aber so entstehen bei mir die kreativsten Projekte.
  2. Langschläfer oder Frühaufsteher?
    Puuuh, unterschiedlich… aber eher Langschläfer. Unter der Woche gezwungener Maßen Frühaufsteher, da die Arbeit wartet. Zum Leidwesen meines Freundes bin ich ein Morgenmuffel.
  3. Beste Zeit zum Kreativ-Sein?
    Spontane Momente! Ich kann Kreativ-Sein nicht planen.
  4. Warum bloggst Du?
    Es macht mir unheimlich Spaß meine Ideen mit anderen zu teilen, kreativ zu sein, meine Projekte zu fotografieren und darüber zu schreiben. Zu bloggen war eine spontane Idee und auch wenn es viel Zeit in Anspruch nimmt, ich bereue es kein bisschen – im Gegenteil, ich habe schon so viele liebe Bloggerinnen kennengelernt und freue mich darauf, noch mehr kennenzulernen.
  5. Wohin wolltest Du schon immer mal reisen?
    Malediven… kitschig, aber ist so.
  6. Wenn ich den Lotto Jackpot knacke…
    …dann kündige ich meinen Job (an dieser Stelle ein Sorry an meine Chefin) und mach erst mal einen laaaaangen Urlaub (siehe Antwort auf Frage 5).
  7. Was liest Du gerne?
    Eigentlich alles quer durch die Bank… aber eine schöne Liebesgeschichte geht immer.
  8. Welche ist Deine liebste Jahreszeit?
    Der Frühling! Die ersten Sonnenstrahlen, das Vogelgezwitscher, Frühlingsblumen,… *schwärm*
  9. Gegen schlechte Laune hilft…
    Schokolade ♥
  10. Magst Du lieber das Meer oder die Berge?
    Ich liebe auch die Berge, aber wenn ich mich wirklich entscheiden muss, dann wähle ich ohne zu überlegen das Meer.
  11. Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein …, weil…
    Ich wäre ein Schmetterling. Warum, kann ich nicht beantworten, ich wär einfach gern einer… Schmetterlinge sind bunt und können fliegen.

 Und hier *Trommelwirbel* meine Nominierungen:

Meine 11 Fragen an euch:

  1. Seit wann bloggst du und wieviel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?
  2. Warum hast du gerade diesen Namen gewählt?
  3. Welche Blogs liest du am liebsten?
  4. Hast du Erfahrung mit Blogger-Treffen?
  5. Mit welchen Farben arbeitest du am liebsten?
  6. Was ist dein liebstes Kreativ-Werkzeug?
  7. Welches ist dein Lieblingsbeitrag auf deinem eigenen Blog? (Link nicht vergessen!)
  8. Hast du auch eine Facebook-Seite zu deinem Blog?
  9. Hattest Du schon mal einen DIY-Flop?
  10. Lieber kochen oder backen?
  11. Faschings-Fan oder Faschings-Muffel?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht 🙂

Liebe Grüße,

Christiane

Easy Peasy Schlüsselanhänger

Schlüsselanhänger

Mädels,

ich hab euch ja erzählt, dass ich kürzlich Schlüsselband-Rohlinge gekauft habe und ich habe sie auch schon zu Schlüsselanhängern verarbeitet und nun ein Tutorial erstellt, um euch zu zeigen, wie ich sie gemacht hab. Die Profis unter euch brauchen dafür bestimmt keine Anleitung, da es super einfach – eben easypeasy – geht, aber ich möchte Anfängern zeigen, wie leicht und schnell man solche Schlüsselanhänger nähen kann. Die benötigten Materialien habt ihr, wenn ihr öfter näht, bestimmt zu Hause. Ihr müsst euch nur Rohlinge kaufen, die ihr zB bei Alles-für-Selbermacher oder tommy & lilly bestellen könnt.

Ich finde die Schlüsselanhänger süß, sie sind schnell gemacht und eignen sich super als kleines Geschenk für eine liebe Freundin oder Kollegin. Das erste wanderte gleich mal auf meinen eigenen Schlüsselbund, mein Freund und meine Mama haben auch schon einen bekommen. Und die restlichen warten noch darauf, als Mitbringsel jemanden Freude zu machen.

Aber jetzt zum Tutorial…

Ihr braucht:

  • dicken Filz in verschiedenen Farben (Alternativ: Gurtband)
  • Webbänder
  • Stylefix
  • Schlüsselband-Rohlinge
  • Rollschneider
  • Schere
  • Zange
  • Nähmaschine

Und so geht’s:

Schneidet den Filz mit dem Rollschneider so breit zu, wie eure Schlüsselband-Rohlinge sind (bei mir 2,6 cm). Die Länge beträgt bei mir 21 cm, da ich die Schlüsselanhänger nicht zu lang machen wollte, aber das ist Geschmackssache und könnt ihr machen, wie es euch beliebt. Ich empfehle euch unbedingt einen Rollschneider, kostet nicht viel und geht nicht nur kinderleicht, sondern ergibt einen sehr schönen, sauberen Schnitt. Einfach ein Lineal an die gewünschte Stelle legen und mit dem Rollschneider entlang schneiden.

Wenn ihr Gurtband verwendet, muss dieses schon die richtige Breite für die Schlüsselband-Rohlinge haben. Bei Gurtband habt ihr weniger Schneidearbeit, da man sie nur mit der Schere auf die gewünschte Länge zuschneiden muss.

Schlüsselanhänger

Nun klebt ihr das Stylefix mittig auf den Filz und zieht die Folie ab.

Schlüsselanhänger      Schlüsselanhänger

Das Webband mittig darauf legen, gut andrücken und am Ende abschneiden. Stylefix eignet sich dafür bestens, da das Webband beim Annähen nicht verrutscht.

Schlüsselanhänger      Schlüsselanhänger

Jetzt näht ihr das Webband mit einem farblich passendem Nähgarn knappkantig an beiden Seiten an. Entweder wählt ihr Geradstich oder Zickzack-Stich. Zickzack-Stich ist hier etwas knifflig, aber für Geübte bestimmt kein Problem. Wenn ihr Zickzack noch nicht so oft genäht habt, dann empfehle ich euch den einfachen Geradstich 😉

Schlüsselanhänger      Schlüsselanhänger

Nachdem ihr das Webband festgesteppt habt, faltet ihr es einmal in der Mitte, sodass das Webband außen ist, und legt es in den Schlüsselband-Rohling. Nehmt ein Stückchen Filz, legt es um den Rohling und drückt mit der Zange fest zu. Der Filz dient dazu, dass die Zange keine unschönen Spuren hinterlässt.

Schlüsselanhänger     Schlüsselanhänger

Ring dran und voilà – fertig! Easy peasy, oder?

Schlüsselanhänger

Und hier noch ein paar Impressionen von den verschiedenen Schlüsselbändern, die ich gemacht habe:

Schlüsselanhänger

Türkis mag ich besonders, wie man sieht 😉

Schlüsselanhänger

Happy Sewing,

Christiane

Ergänzung am 10.5.2016: Viele haben mich gefragt, welchen Filz ich verwende. In einem Post vom 9.5.2016 habe ich ein paar Tipps zu den verwendeten Materialien niedergeschrieben. Ich verwende gerne Filz mit einer Dicke von ca. 3,5 mm (zB Filzplatten von Folia).

DIY Türkranz – Der Frühling kann kommen!

Hallo ihr Lieben,

ich wurde gestern von Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen geweckt. Es mag zwar noch ein wenig bis zum Frühling dauern, aber ich hab mir schon mal ein bisschen Frühlingsatmosphäre in meine Wohnung geholt – ihr auch?

Ich hatte gestern Zeit für mich allein und war ein bisschen shoppen, vor allem hatte ich Lust, bei Depot zu stöbern (und das geht mit einem Mann an seiner Seite äußerst schlecht, also musste ich die Chance nutzen 😉 Ihr wisst bestimmt, was ich meine!). Ich liebe dieses Geschäft, dieser ganze Schischi hat’s mir einfach angetan und ich könnte da Stunden verbringen. Dort ist der Frühling bereits eingezogen und man kommt richtig in Frühlingsstimmung. Beim Stöbern fielen mir wundervolle Kunstblumen in die Hände und als ich die verschiedenen Rebenkränze sah, kam ich nicht mehr darum herum, nach Lust und Laune verschiedenste Deko für einen selbstgemachten Türkranz in meinen Korb zu stapeln. Ich hatte ein ganz bestimmtes Bild im Kopf und hab versucht, nur das zu kaufen, was ich wirklich dafür brauche, nicht zu viel und nicht zu wenig. Und obwohl es mir bei der großen Auswahl wirklich schwer gefallen ist, hab ich das ganz gut hinbekommen.

DIY Türkranz

Ich hab also einen Rebenkranz um ca. 13 Euro, 13 Blumen (je ca. 2-3 Euro), ein Paar Vögel und ein Paar Schmetterlinge (je ca. 2 Euro) auf Clips gekauft. Alles ist von Depot und in weiß, rosa, grün sowie ein bisschen lila gehalten. Die rosa Dekoschleife zum Aufhängen hatte ich zu Hause.

Daheim angekommen, konnte ich es kaum erwarten mit dem Türkranz anzufangen. Ich habe die Blüten so auf meinem Kranz drapiert, wie ich es in meinem Kopf hatte. Dazu hab ich die Blumen einfach nur in den Rebenkranz gesteckt, ich hab sie weder festgeklebt noch gekürzt. So kann ich, wenn ich mal Lust auf was anderes hab, den Kranz ganz einfach verändern oder die Blumen für andere Dekozwecke verwenden. Die Blüten halten sehr gut, sie fallen beim Öffnen und Schließen der Tür nicht heraus und verrutschen auch nicht. Die Vögel und die Schmetterlinge sind einfach nur drauf geklipst. Schleife drum und fertig!

Gekostet hat mich das ganze ca. 40 Euro, was nicht wenig ist, aber der Türkranz ist selbstgemacht und ich hatte nicht nur Spaß beim Shoppen, sondern auch beim Dekorieren. Und ich freue mich immer wenn ich heim komme und meinen schönen Türkranz sehe 😉 Zum Dekorieren habe ich ca. 30 Minuten gebraucht (wie lange ich geshoppt habe, verrate ich euch lieber nicht!).

DIY Türkranz

Mein winterlicher Türkranz hat für heuer ausgedient und wird im Keller verstaut. Der Frühling darf kommen 🙂

Optimistische Frühlingsgrüße,

Christiane

DIY: Body Melts / Massage Bars

Body Melts

Was gibt es an kalten, verregneten Sonntagen wie diesen, schöneres als ein bisschen Wellness für Körper, Geist und Seele in den eigenen vier Wänden? Vielleicht habt ihr ja schon mal mein Body-Peeling ausprobiert, das ich euch vor einigen Wochen gezeigt habe – oder ein anderes tolles Rezept? Nach so einem Peeling sollte die Haut allerdings mit Ölen versorgt werden und dazu eignen sich besonders gut sogenannte „Body Melts“. Ein Body Melt ist quasi Körperbutter am Stück. Durch die enthaltene Shea- und Kakaobutter sind diese Stücke bei Raumtemperatur fest und schmelzen erst durch die Körperwärme auf der Haut. Einfach nach dem Duschen mit dem Body Melt kreisende Bewegungen auf der Haut machen und danach einmassieren. Oder noch besser: sich von seinem Schatz damit massieren lassen – denn Body Melts werden auch oft Massage Bars genannt.

Und so könnt ihr Body Melts / Massage Bars ganz einfach selbst herstellen:

Zutaten

  • 7 g Bienenwachs
  • 60 g Kakaobuter
  • 60 g Sheabutter
  • 3 g Jojobaöl (oder Mandelöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl, etc.)
  • 3 g Kokosöl
  • paar Tropfen ätherisches Öl oder Duftöl (ich habe Rose verwendet)
  • Silikonformen

Body Melts

Zubereitung

Bienenwachs, Kakaobutter, Jojobaöl und Kokosöl auf niedriger Stufe in einem Becherglas vorsichtig schmelzen und dabei mit einem Essstäbchen öfter umrühren.

Body Melts

Wenn alles geschmolzen ist, dreht ihr die Herdplatte ab und gebt die Sheabutter dazu. Sheabutter ist hitzeempfindlich, daher schmelzen wir sie erst jetzt mit.

Body Melts

Wenn auch die Sheabutter geschmolzen ist, gebt ihr ein paar Tropfen ätherisches Öl oder Duftöl dazu. Ich habe mich meinen Rosenförmchen entsprechend für Rosenduft entschieden.

Body Melts

Jetzt müsst ihr alles möglichst rasch in die Silikonförmchen füllen, so lange die Masse noch flüssig ist.

Body Melts

Bei mir sind sich 7 Förmchen ausgegangen. Nun lasst ihr alles etwa eine Stunde lang bei Raumtemperatur fest werden und legt die Formen danach für eine halbe Stunde ins Gefrierfach. So lassen sich die Body Melts anschließend leicht aus den Formen lösen. Die Body Melts sollten bei Zimmertemperatur noch ca. eine Woche nachhärten bevor sie verwendet werden.

Body Melts

Und hier noch ein paar Impressionen:

Body Melts

Body Melts

Da in den Body Melts kein Wasser enthalten ist, halten sie ohne Konservierungsstoffe mehrere Wochen. Ich habe überlegt, ob ich die Body Melts einfärben soll, denn rosa oder in hellem Violett wären sie doch irgendwie noch hübscher, aber ich hatte nur Lebensmittelfarbe auf Wasserbasis zu Hause und die würden bei der reinen Fettmasse genau nichts bringen. Aber ich denke bei allen Farbstoffen besteht die Gefahr, dass sie auf der Haut abfärben – also wenn, dann sollte man sparsam damit umgehen. Möchte man trotzdem ein bisschen Farbe reinbringen, dann könnte man ein paar Tropfen Sanddornfruchtfleischöl oder Karotinöl verwenden. Aber ich finde sie auch so hübsch. Nett verpackt, zB in einem Cellophansäckchen mit Schleife und Geschenksanhänger sind sie übrigens auch ein schönes Mitbringsel beim nächsten Besuch 😉

Schönen Sonntag Abend,

Christiane

Happy Shopping: meine Lieblings-Onlineshops für Nähzubehör

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute von 2 tollen Online-Shops berichten, bei denen ich in letzter Zeit eingekauft habe: Alles für Selbermacher und tommy & lilly. Ich liebe solche kleinen, süßen Shops, weil man einfach ganz viel Freude hat beim Auspacken. Ich habe auch schon viel bei Buttinette bestellt und das ist auch ganz in Ordnung, da man da wirklich eine große Auswahl an verschiedensten Materialien und Basteltechniken hat. Da ist alles aber nur zweckmäßig verpackt, nicht besonders originell… alles schnell in eine Kiste gepackt, mit maschinell gefertigten Etiketten beklebt und ab zur Post. Massenware eben. Außerdem gibt es zwar ganz nette Stoffe, aber leider keine mit etwas ausgefalleneren Designs.

Irgendwann war ich dann auf der Suche nach einem Shop, der Schlüsselband-Rohlinge anbietet und bin auf Alles für Selbermacher gestoßen. Ich habe dort natürlich nicht nur die Rohlinge gekauft, denn es gibt dort ganz viele andere tolle Sachen. Ich hab also gestöbert und alles mögliche (zB Kameragurt, Taschenbügel, 4 Stoffe, zweifarbiges Schrägband, Webband, und und und) in den Warenkorb gepackt, den Rechnungsbetrag überwiesen und mit viel Vorfreude auf meine Bestellung gewartet. Die kam dann auch recht zackig und meine Augen strahlten beim Auspacken – nicht nur, weil all die schönen Dinge enthalten waren, die ich bestellt hatte – nein, vor allem die Art der Verpackung hat’s mir angetan. Auf jedem Artikel klebt ein Sticker, auf dem „Ganz viel Freude damit!“ steht. Diese Aufkleber kann man im Shop übrigens bestellen und sogar personalisieren. Die Bänder sind fein säuberlich auf einen Karton aufgewickelt und die Stoffe schön zusammengelegt und mit einer roten Schleife versehen. Ist das nicht süß? Ich bin begeistert und bestelle auf jeden Fall bald wieder!

alles für selbermacher

Nun zu tommy & lilly. Ich war auf der Suche nach einer großen Auswahl an schönen Webbändern, vor allem mussten es – unter anderem – Jolijou Webbänder sein. Und: ich wollte diesmal einen österreichischen Shop. Der Hauptgrund dafür war, Versandkosten zu sparen – denn ab 85 € wird innerhalb Österreichs versandkostenfrei geliefert. So bin ich auf tommy & lilly gestoßen. In dem Shop gibt es wirklich wunderschöne Stoffe und Webbänder, zB von Jolijou, Lillestoff, Riley Blake, Joel Dewberry, etc. Auch hier kam das Paket recht schnell und das Auspacken war eine reinste Freude: eine handgeschriebene Notiz auf der Rechnung von Monika, der Inhaberin, verriet mir schon mal, dass ein kleines Geschenk beiliegt. Es war ein Stück Retro-Stoff in orange und ein blaues Blümchen-Webband (ihr seht es auf dem kleinen, mittleren Foto). Auf der Website hat Monika schon angekündigt, dass sich jeder Kunde in ihrem Grazer Shop 1 oder 2 Schätze aus ihrer Stoffreste-Kiste mitnehmen darf. Und anscheinend legt sie auch ihren Online-Bestellern manchmal solche Reste bei. Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut 🙂 Eine Bestellung ist dieser Shop auf jeden Fall wert – also gerne wieder!

tommy & lilly

Mein Fazit: Möchte man möglichst verschiedene Materialien von Stoffen und Nähzubehör, über Acrylfarben bis hin zu Decopatch oder Schmuckzubehör bestellen und das möglichst bei einem Anbieter, dann ist man bei großen Shops wie Buttinette gut aufgehoben. Hat man sich aber eher auf’s Nähen spezialisiert und legt Wert darauf, eine Auswahl an originelleren Designer-Stoffen, Webbändern uns sonstigen Materialien zu haben, dann ist man hier bei Anbietern wie Alles für Selbermacher oder tommy & lilly genau richtig. Das Preisleistungs-Verhältnis ist gut und meiner Meinung nach nicht teurer als Buttinette. Dass Designer-Stoffe generell teuer sind, ist ja kein Geheimnis, aber das liegt in diesem Fall nicht an den Shops. Ich bin eben gerade in einer Phase, wo ich mich auch an teurere Stoffe traue und keine Angst mehr habe, etwas zu vermasseln. Ihr kennt das bestimmt 😉

Wo bestellt ihr Stoffe, Nähzubehör oder sonstige Materialien? Welche Shops zählen zu euren Lieblingsshops?

Happy shopping und ein schönes Wochenende,

Christiane

Pimp your Lanyard (Schlüsselband)

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Verwendet ihr auch Schlüsselbänder bzw. sogenannte Lanyards? Ich verwende sie nicht für meinen Schlüsselbund, aber für’s Büro. Daran hängt der Büroschlüssel und die Zutrittskarte. Da man bei uns für jedes Stockwerk die Zutrittskarte benötigt, läuft hier jeder mit solchen Werbe-Lanyards herum. Ich hatte bisher ein unspektakuläres Schlüsselband von Swatch (irgendwann mal auf einer Messe bekommen) und als ich es am Wochenende aus meiner Tasche nahm, kam mir die Idee, es etwas zu pimpen. Gesagt, getan: ich habe die Nähte aufgetrennt, ein hübsches Jolijou-Webband draufgenäht und das Lanyard wieder zusammengenäht. Geht ganz schnell und ganz einfach – hier die einzelnen Schritte…

Du brauchst:

  • Lanyard (bekommst du auf jeder Messe)
    Alternativ: gekauftes Gurtband (dann brauchst du aber auch einen Karabiner und wenn gewünscht eine Steckschnalle)
  • Webband in der Länge des Lanyards (bei mir: „Fancy Dress“ von Jolijou in der Farbe „sky“)
  • Stylefix

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1. Schritt: Nähte auftrennen

Trenne mit einem Nahttrenner vorsichtig die Nähte des Lanyards auf und lege den Karabiner und die Steckschnalle beiseite. Am besten merkst du dir, wie das Band eingefädelt und zusammen genäht war, denn ich habe es am Schluss wieder genauso angenäht. Da bei meinem Lanyard auch eine Steckschnalle dran ist, habe ich nun 2 Teile, ein langes Band und ein kurzes. Die Schritte 2-4 müsst ihr an beiden Bändern durchführen.

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2. Schritt: Stylefix anbringen

Das Stylefix mittig über die gesamte Länge des Lanyards (auf der Seite, wo sich die Logos befinden) kleben.

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3. Schritt: Webband anbringen

Das Trägerpapier abziehen und das Webband anbringen und festdrücken.

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4. Schritt: Webband absteppen

Nun das Webband links und rechts knappkantig absteppen. Ich habe auch noch die Enden mit einem Zickzack-Stich versäubert, da das Webband sonst ausfranst.

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5. Schritt: Bänder an der Steckschnalle anbringen

Nun fädelt ihr erst mal das lange Band wieder durch die Steckschnalle, so wie ihr es abgenommen habt. Achtet darauf, dass die Webbandseiten, die sich an der Schnalle treffen, beide nach vorne schauen, damit ihr es später auch schön um den Hals legen könnt. D.h. das Band nicht einfach in der Mitte falten und durchfädeln, sondern einmal drehen, sonst ist es später verdreht (ich hoffe, ihr versteht, was ich meine… aber wenn ihr es in der Hand habt, wisst ihr bestimmt, wovon ich rede 😉 ). Nun mit ein paar Nähten nahe am Steckverschluss absteppen.

pimpyourlanyard

Dasselbe macht ihr nun mit dem kurzen Band. Hier müsst ihr allerdings vorher den Karabiner auffädeln. Bei diesem wird das Band natürlich nicht verdreht, sondern wirklich nur einmal mittig gefaltet und durch den Steckverschluss gesteckt und wie oben festgenäht.

6. Schritt: Schlüssel dran und fertig!

Nun seid ihr auch schon fertig. Einfach Schlüssel dran und freuen, dass ihr ab sofort nicht mehr als wandelnder Werbeträger herumlauft 😉

pimpyourlanyard

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Viel Spaß beim Pimpen eurer Schlüsselbänder!

Ist euch auf meinem Blog eigentlich etwas aufgefallen? Ich habe es endlich geschafft, meinen Blog übersichtlicher zu gestalten. Für die Bereiche DIY/Tutorials, Naturkosmetik und Rezepte gibt es jetzt Übersichten statt dem Blogroll-Archiv. Alles was ich neu poste wird weiterhin auf meiner Startseite im Blogroll angezeigt und zusätzlich in die anderen Übersichten eingearbeitet. So findet sich jeder schnell zurecht, egal ob man nach den neuesten Posts sucht oder nach bestimmten Ideen in den einzelnen Bereichen. Ich bin total happy damit, es sieht jetzt so aufgeräumt aus und man muss nicht mehr so viel scrollen. Ich hoffe, euch gefällt die neue Struktur so gut wie mir 🙂

Liebe Grüße,

Christiane